Kontaktieren Sie mich:
+49-(0)172-640 54 15

"Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden" (Sokrates)
 
Wolfgang Schur - Professionelles Coaching in München
Themen rund um das Coaching:
NEWSLETTER ANFORDERN

GO
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein. Der Newsletter erscheint alle 3 Mon.

Privat Coaching nehmen?

Als Coaching Anfang der 80er Jahre in den USA und in der Folge auch im deutschsprachigen Raum ein Thema wurde, da waren die Auftraggeber fast ausschließlich Unternehmen, die ihre Mitarbeiter auf diese Weise unterstützen wollten.
Im Laufe der Jahre nahmen sich mehr und mehr die Personalentwickler in den Unternehmen des Themas an. Es entwickelte sich ein „Markt“ für Coaching, der von den Anforderungen der Unternehmenskunden geprägt war. Und das war auch gut so: Nur so konnte eine Professionalisierung stattfinden, die abseits esoterischer Gedankengebäude einen mittlerweile weitgehend standardisierten und seriös geprägten Coaching-Begriff prägte.

Die Ursachen dafür, dass Coaching selten von Privatpersonen in Anspruch genommen wurde, lagen allerdings weniger in der Angst vor unseriösen Coaches und esoterischem Überbau. Vielmehr war alles, was mit Beratung bei persönlichen und daraus resultierenden beruflichen Problemen zu tun hatte, nicht selten mit Tabus, zumindest aber mit Klischees belegt: „Sich auf die Couch legen“, „es nicht selbst schaffen“, „nicht ganz in Ordnung sein“ - damit wollte niemand gemeint sein.

Das hat sich grundlegend geändert. Zum einen hat in den letzten Jahren eine regelrechte Psychologisierung unserer Gesellschaft stattgefunden. Man hat entdeckt, wie spannend und facettenreich das ist, was „in unserem Kopf“ passiert. Zum anderen hat uns die Fitness-Welle für den Gedanken geöffnet, an uns zu arbeiten, selbst etwas an uns zu verändern, leistungsfähiger zu werden. Auf einmal ist es nicht mehr peinlich, wenn man sich dabei beraten lässt, wie man etwas weniger schnell außer Atem kommt. Im Gegenteil, wer sich sogar einen Personal Trainer leistet, der gilt als besonders konsequent und zielstrebig.

Was für die körperliche Fitness gilt, gilt nicht weniger für unsere geistige Fitness. Wer sich nicht einfach damit abfindet, in bestimmten beruflichen Situationen immer wieder gegen die Wand zu laufen, die gleichen Fehler zu machen oder auf unerklärliche Widerstände zu stoßen, der übernimmt Verantwortung für sich selbst. Und wenn der Arbeitgeber Coaching nicht anbietet oder der Klient den Arbeitgeber nicht einbinden will, dann ist es durchaus sinnvoll, selbst einen Coach zu engagieren.

Bei der Auswahl eines Coaches ist es sinnvoll, sich an professionellen Standards zu orientieren. Eine vom DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching e.V.) anerkannte Ausbildung ist ein guter Startpunkt. Die Möglichkeit, den Coach in einem kostenfreien Vorgespräch kennen zu lernen, sollte ebenfalls dazu gehören. Danach kann der Klient dann entscheiden, ob die vielzitierte „Chemie“ stimmt und eine vertrauensvolle Athmosphäre möglich ist. Coaching per Telefon oder E-Mail kann in Einzelfällen eine sinnvolle Ergänzung zu persönlichen Gesprächen sein, kann diese aber nicht ersetzen. Deshalb sollte das Coaching in persönlichen Sitzungen unter vier Augen stattfinden.